Welche Gebiete umfasst eine kosmetische Ausbildung?
Das kosmetische Berufsbild ist vielgestaltig: Man kann sich zum Visagisten, Maskenbildner oder medizinischen Kosmetiker ausbilden lassen. Es gibt zudem einen Studiengang: die Kosmetologie.
Ausbildungen in der Kosmetik werden von privaten Schulen angeboten. Dabei lernen die angehenden Kosmetiker, Gesichter zu behandeln und zu schminken. Außerdem werden sie in der Nagelpflege geschult. Sie lernen, Körperhaare mit Laser- oder Epiliergeräten zu entfernen, Permanent Make-up aufzubringen sowie Massagetechniken und Lymphdrainage. Auch zum Biokosmetiker kann man sich ausbilden lassen, der ausschließlich biologische Produkte verwendet.
Zum kosmetischen Berufsbild zählen außerdem die Maskenbildner. Sie üben in den Ausbildungsgängen, Darsteller in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen und Models zu schminken und zu frisieren. Die Tätigkeit des Visagisten ähnelt dem des Maskenbildners. Hier geht es aber weniger um aufwendige Verwandlungen, sondern darum, den individuellen Typ des Kunden zu unterstreichen. Neben Schauspielern schminken Visagisten Modelle für Fotografen und verschönern Bräute vor der Hochzeit. Sie beraten außerdem Kunden in Kosmetiksalons und Parfümerien.
Auch zum medizinischen Kosmetiker kann man sich ausbilden lassen. Hier lernen die Auszubildenden vor allem, Unfall- und Operationsnarben zu kaschieren. Wer Körper- und Schönheitspflege in Weiterbildungseinrichtungen und Kosmetiksalons unterrichten und Führungsaufgaben im Marketing, Vertrieb, Qualitätssicherung und Einkauf in Kosmetikfirmen übernehmen will, kann auch einen Studiengang beginnen: die Kosmetologie.