Ein Ablufttrockner-Test verschafft einen Überblick
Ablufttrockner sorgen für trockene Wäsche. Die der Wäsche entzogene Feuchtigkeit wird dabei nicht gesammelt wie bei einem Kondenstrockner, sondern über einen Schlauch direkt an die Umwelt abgegeben.
Die Auswahl an Geräten ist dabei sehr groß, da Ablufttrockner vom Prinzip her einfacher zu konstruieren und zu fertigen sind als Kondenstrockner. Diese sammeln das Wasser in einem Behälter und können unabhängig von Abluftmöglichkeiten aufgestellt werden. Ein Ablufttrockner hingegen leitet die der Wäsche entzogene Feuchtigkeit über einen Schlauch nach außen. Dieser Schlauch muss dann an eine Abluftmöglichkeit wie ein Fenster oder eine nach außen führende Lüftung angeschlossen werden. Ansonsten würde sich die Feuchtigkeit in der Luft des Raumes sammeln, in dem der Trockner steht. Und da schnell ein paar Hundert Milliliter zusammenkommen können, würde sich die Feuchtigkeit auf allen Gegenständen in dem Raum niederschlagen, sodass eine Ableitung nach außen unbedingt notwendig ist.
Der mitgelieferte Schlauch ist meistens ein dehnbarer Spiralschlauch, mit dem man aber keine sehr großen Distanzen überwinden kann. Von daher ist der Standort des Wäschetrockners sehr wichtig und sollte vor dem erstmaligen Kauf entsprechend kontrolliert werden. Bei den Preisen gibt es aufgrund der Vielzahl an Geräten eine breite Bandbreite niedriger bis hohe dreistellige Eurobeträge. Neben der Stabilität der Geräte entscheiden vor allem die Wäschemengen, die auf einmal getrocknet werden kann und die Schleudergeschwindigkeit über den Preis. Das Fassungsvermögen liegt meistens zwischen 5 und 8 KG und die Schleudergeschwindigkeit zwischen 1.000 und 1.400 Umdrehungen pro Minute. Einfache Geräte bieten meistens nur 1 oder 2 Trockenprogramme, während teurere Geräte über mehr Programme verfügen. Auch weitere Ausstattungsmerkmale wie eine digitale Anzeige und eine Restlaufzeit des Trockenvorgangs können einen höheren Preis verursachen und machen Geräte bieten spezielle Schonprogramme.